AM-EBT/ AM-CRE
Neue Fräserserie, entwickelt für die Bearbeitung von additiv hergestellten Werkstücken.
Die Additive Fertigung (Additive Manufacturing, AM) hat sich in den letzten Jahren von einer reinen Prototyping-Technologie zu einem festen Bestandteil der industriellen Produktion entwickelt. Besonders in Branchen wie Luftfahrt, Medizintechnik und Werkzeugbau ermöglicht sie die Herstellung hochkomplexer Geometrien bei reduzierten Kosten und kürzeren Lieferzeiten.
Doch nach dem 3D-Druck oder dem Schweißaufbau beginnt ein entscheidender Prozess: die präzise Nachbearbeitung. Hier setzt die OSG GmbH mit ihren innovativen AM-Fräsern an – entwickelt speziell für die Bearbeitung von additiv gefertigten oder aufgeschweißten Werkstücken.

Präzision und Standzeit: Die neuen AM-Fräser
Die aktuelle Generation umfasst zwei Fräsertypen:
- AM-EBT (Ball Nose Type)
Mit dreidimensional negativer, robuster Geometrie optimiert für additive Fertigung. Selbst bei großen Schnitttiefen bleibt der Prozess stabil und effizient. - AM-CRE (Radius Type)
In 6- und 8-Schneiden-Varianten erhältlich. Ideal zum Schlichten und Entfernen von Schweißnähten oder für die Konturbearbeitung additiver Bauteile.
Beide Typen sind mit der Durorey-Beschichtung ausgestattet, die durch ihre ultra-fein geschichtete Nano-Struktur extreme Hitzebeständigkeit, Abriebfestigkeit und hohe Zähigkeit gewährleistet. Das Ergebnis: lange Werkzeugstandzeiten und minimierte Ausfallrisiken selbst bei härtesten Werkstoffen wie Stellite oder Inconel.
Vorteile für die industrielle Fertigung
- Effizienz in der Nachbearbeitung
Die neuen Fräser ermöglichen eine wirtschaftliche Bearbeitung von Schweißaufbauten und 3D-gedruckten Komponenten – mit hohem Zeitgewinn und geringen Werkzeugwechseln. - Breites Materialspektrum
Geeignet für hochlegierte Stähle, Edelstahl, Titan- und Nickel-Basislegierungen. Damit deckt OSG die gesamte Bandbreite der gängigen AM-Werkstoffe ab. - Praxisbewährte Performance
Tests in Stellite-Legierungen zeigen: Während herkömmliche Werkzeuge nach wenigen Metern brechen, erreichen die AM-CRE-Fräser Schnittlängen von über 190 Metern mit gleichmäßigem Verschleiß.
Typische Anwendungen
- Luftfahrt: Reparatur und Nachbearbeitung von Turbinenschaufeln
- Medizintechnik: Bearbeitung additiv gefertigter Implantate
- Werkzeug- und Formenbau: Auftragschweißungen und Funktionsschichten
- Energiebranche: Instandhaltung hochbelasteter Komponenten
Fazit
Mit der neuen Generation an AM-EBT- und AM-CRE-Fräsern bietet OSG eine optimale Lösung für die Herausforderungen der additiven Fertigung. Hohe Prozesssicherheit, lange Standzeiten und universelle Einsetzbarkeit machen sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen industriellen Bearbeitung.
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